Das sind Klaus (34) und Antje (30), seit August 2016 nicht mehr nur verliebt, sondern auch verheiratet. Ein diplomierter Chemiker und eine masterierte Kommunikationswissenschaftlerin mit ausgeprägter Sport-, Koch- und Essleidenschaft, die am liebsten den ganzen Tag draußen herum radeln oder wandern, um am Abend erschöpft, aber glücklich nach Hause oder ins Zelt einzukehren und im Lichte der Öllampe bei Rotwein, Schokolade und einer Kniffelrunde den Tag Revue passieren zu lassen.

„Nichts ist vergleichbar mit der einfachen Freude, Rad zu fahren.“ (John F. Kennedy, 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, 1917 – 1963)

Diese einfache Freude verbindet uns seitdem wir uns kennen. Seit 2009 radeln wir gemeinsam: zu Seen und Kiesgruben, zu Festen und Partys, ins Erzgebirge, durch die Sächsische Schweiz, über böhmische Kegel, die Berge hoch, die Berge runter, manchmal fluchend und atemlos, manchmal schallend lachend und berauscht. So unterschiedlich die Ziele, so gegensätzlich waren unsere fahrbaren Untersätze: vom klapprigen Flohmarktfahrrad mit Stempelbremse hin zum Rennrad war uns alles lieb, was uns die Freude des Radfahrens erleben ließ. Denn das Fahrrad ist für uns nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern ein Lebensgefühl.

Flitterwochen auf dem Drahtesel, in unbekannten Ländern, durch Hitze, Kälte, tausende Kilometer? Warum nicht All inclusive auf den Malediven? Nun, manchmal fragen wir uns selbst, was uns auf dieses Gebräu in unseren Hirnen gebracht hat. Aber im Grunde ist die Rezeptur ganz einfach. Man nehme:

  • 2x Sportsgeist
  • 2x Lust auf Neues
  • 2x Ausdauer & Ehrgeiz
  • 2x Fahrradsucht
  • 2x Leidenschaft
  • 2x Zuversicht
  • 1x Flugangst
  • 1x fehlenden Führerschein,

mische alles zusammen, lasse es 8 Jahre lang gären und das Ergebnis ist ein schmackhaftes Radreiseprojekt, zu dem wir euch gerne einladen!

Wir sind natürlich nicht naiv. Wir wissen, dass viele Hürden auf uns zukommen, zahlreiche Zweifel, Probleme, Unvorhersehbarkeiten, vielleicht auch Verletzungen und Defekte. Es kann vieles schief gehen. Aber auf unseren bisherigen Reisen haben wir bewiesen, dass wir auch große Strapazen miteinander bewältigen und uns aufeinander verlassen können. Nicht zuletzt erstrahlen die schönen Momente erst im Schatten aller Anstrengungen und Katastrophen noch heller, zergeht die Gipfelschokolade erst mit brennenden Oberschenkeln so richtig auf der Zunge, geht das „dvě piva, prosím“ umso leichter über die Lippen, je mehr Kilometer in den Beinen stecken und erscheinen Schlafsack und Isomatte erst angesichts kompletter Erschöpfung wie das reinste Himmelbett. Getreu dem Motto: wo es runter geht, geht es auch irgendwann wieder hinauf 🙂